Kurzbericht  über die Sitzung des Ortschaftsrats Eybach vom 3. Dezember 2013:

 

 

In der jüngsten Sitzung des Ortschaftsrates informierte Ortsvorsteher Dieter Gugenhan über den aktuellen Stand des Budgets. Mit Haushaltsresten vom Vorjahr stehen noch rund 11.500 € zur Verfügung. Der Holzpflanztrog gegenüber der Blitzanlage, von Geislingen kommend, ist am 18.10.2013 total demoliert worden. Von der Versicherung des Verursachers hat die Stadt einen Schadenersatz von 1.486 € angefordert. Der Ortsvorsteher schlug vor, den beschädigten Holzpflanztrog durch ein fest in Randstein gefasstes Baumquartier zu ersetzen. Der Ortschaftsrat fasste einstimmig den Beschluss, nach Eingang des Schadenersatzes, die Firma Schwenk mit der Maßnahme zum Preis von 2.975 € zu beauftragen. Von der Firma Schwenk wurde eine Spende von 500 € in Aussicht gestellt.

Im Feldwegebudget seien 2013 keine Ausgaben zu verzeichnen gewesen,

führte Herr Gugenhan aus. In der Sitzung vom 02.07.2013 hatte der Ortschaftsrat eine Beteiligung in Höhe von 10 % an den Kosten der Sanierung des Waldtraufwegs  auf Stöttener Gemarkung beschlossen. Diese Maßnahme könne aus zeitlichen Gründen vom Bauhof dieses Jahr aber nicht ausgeführt werden.

Bei der Einbringung des Entwurfs des Haushaltsplans 2014 am 20.11.2013 war vom Stadtkämmerer, Bernd Pawlak, ausgeführt worden, dass für die Sanierung der Ortsmitte Eybach für den städt. Anteil im kommenden Jahr 405.000 € im Haushalt zur Verfügung stehen. Der bisher vorgesehene Betrag werde um 30.000 € aufgestockt. An Landeszuschüssen erwarte man aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum 140.000 €.

Der geplante Verkauf weiterer Flächen unterhalb der Pfingsthalde zur Erstellung

von Garagen und Stellplätzen wurde diskutiert. Dabei handele es sich um weitere 2

Garagenblöcke, einer mit 3 und einer mit 2 Garagen und dazwischen eine Grün-

fläche. Ortschaftsrätin Rose Kimmel regte an, den rückwärtigen Bereich der Garagen zu begrünen. Derzeit würden die Garagen wie Container aussehen. Ortschaftsrat Manfred Bomm, der an der Sitzung nicht anwesend war, hatte über Mail wissen lassen, dass er die bestehende Garagen-Reihe mit ihrer knallweißen Farbe  als  „potthässlich“ empfinde und ihn dies an „Hinterhofatmosphäre“ oder „Vereinigte Hüttenwerke“ erinnere. Leider habe man in den vergangenen Jahrzehnten städtebaulich nur selten beachtet, dass Eybach eigentlich ein beschaulich-idyllisches Tal sein solle. Ortschaftsrat Alexander Pink und ein anwesender Besitzer der neuen Garagen versicherten, dass die Zwischenräume der Garagengruppen noch begrünt und mit Bäumen bepflanzt  würden. Hier gäbe es genaue Auflagen durch die Stadt, was den Bereich zukünftig ansprechender erscheinen ließe. Es sei allerdings nicht vorgesehen, den hinteren Bereich der Garagen zu begrünen. Herr Gugenhan wies darauf hin, dass vor der Baumaßnahme, aus Gründen der Verkehrssicherheit, bei den Bäumen im hinteren Bereich der Garagen Pflegemaßnahmen durchgeführt wurden. Aus seiner Sicht werde es, durch das Nachwachsen der Bäume, bald wieder einen natürlichen Sichtschutz geben. Ortschaftsrat Arno Braunschmid verwies  auf die Notwendigkeit von weiteren Parkmöglichkeiten. Dem Verkauf weiterer Flächen zur Schaffung von Garagen stimmte der Ortschaftsrat einstimmig zu. Die Garagen sollten die gleiche Größe und Farbe wie die bereits bestehenden Garagen haben.

Bereits 2005 hatte sich der Ortschaftsrat mit einer Beschwerde bezüglich des

Parkens von Lastkraftwagen auf der alten Landesstraße unterhalb der Drehhalde beschäftigt. Nun ist erneut eine Beschwerde von Anwohnern der Drehhalde an den Ortschaftsrat gerichtet worden. Die Anwohner klagen über Lärm und Gestank, wenn die Motoren frühmorgens warmlaufen. Die Ortschaftsräte zeigten Verständnis für die Kritik der Anwohner, sehen allerdings die Schwierigkeit, in Eybach einen anderen Abstellplatz für Lastzüge zu finden. Der Ortsvorsteher wies darauf hin, dass er Probleme mit dem Parken im nicht befestigten Randbereich der alten Landesstraße sehe und zeigte auch Bilder von den Spuren, die die Lastzüge hinterlassen. Ortschaftsrat Roland Funk beantragte eine Prüfung, ob das Parken auf den unbefestigten Flächen im Wasserschutzgebiet zulässig sei. Es wird daher beantragt, die Situation im Rahmen einer Verkehrsschau prüfen zu lassen.

Der Ortsvorsteher bedankte sich bei Thomas und Rainer Kring für das Anbringen der schönen Weihnachtsbeleuchtung am Baum bei der katholischen Kirche. Aufgrund der Größe des Baumes müsse man sich aber in zwei bis drei Jahren Gedanken über einen anderen Baum machen.

Weiter gab Herr Gugenhan bekannt, dass vorbehaltlich der Zuweisung von Mitteln aus dem ELR-Programm, im kommenden Jahr der Fahrbahnbelag im Bereich Marienplatz bis zur Grundschule erneuert werde. Die EVF plant deshalb in diesem Bereich den Austausch von Wasserleitungen und Verlegung einer Gasleitung. Von Seiten des Ortschaftsrates wird angeregt, dass im Vorfeld alle Interessenten für Gasanschlüsse abgefragt und vor Beginn der Straßenbelagsarbeiten die Gasanschlüsse zu den Gebäuden fertiggestellt werden.

Die Kanalauswechslungsarbeiten in der Eibenstraße sollen laut Tiefbauamt im Winter 2013/2014 neu ausgeschrieben werden. Die Arbeiten sollen im März 2014 beginnen und rechtzeitig vor Beginn der Arbeiten der ELR-Maßnahme abgeschlossen sein.

Die Oberflächenbehandlung im unteren Bereich der Pfingsthalde wurde Ende

Oktober/Anfang November durchgeführt. Teilweise müssen aber noch die Schächte auf das Niveau des neuen Belags angehoben werden.

Der Ortsvorsteher hat die Gräflich Degenfeld’sche Forstverwaltung gebeten, den großen Baumteller, der direkt auf dem Weg zum Himmelsfelsen liegt, im Rahmen von Forstarbeiten an der Hangkante zu entfernen und nach oben zu ziehen. Zugesichert sei auch eine Durchforstung des Baumbestandes im Bereich des Friedhofes und Bolzplatzes.

Heinz Buchmann, Sprecher des Arbeitskreises Klettern und Naturschutz im Kreis

Göppingen, hat auf die Erstbesteigung des Himmelsfelsens am 13.05.1934 hin-

gewiesen. Da sich dieses Ereignis nächstes Jahr zum 80-zigsten Mal jährt, will er die Klettergeschichte des Himmelsfelsens aufgreifen und dokumentieren. Herr Buchmann sucht noch Unterlagen, die ihm dabei weiterhelfen können.

Der Ortsvorsteher gab bekannt, dass an der Grundschule Eybach im Schuljahr 2013/14 nur noch 57 Schüler/innen unterrichtet werden. Im Vorjahr waren es noch 62 Schüler/innen. Er hofft, dass sich der Abwärtstrend bei den Schülerzahlen nicht weiter fortsetzt und sich auf dem jetzigen niedrigen Niveau einpendelt.

  

Als letzten Punkt der Tagesordnung wurden die Sitzungstermine 2014 für die

Zeit vor den Kommunalwahlen festgelegt (25. März, 20. Mai und 15. Juli).

  

Angelika Wahl