Bei einer  Ortsbegehung mit Helena Wenzel und Ulrich Weingart vom städtischen Tiefbauamt wurde zunächst einmal der Frage nachgegangen, was es mit der Braunfärbung der Blätter an einer der neu eingepflanzten Sumpfzypressen am Mühlbach auf sich habe,  ja, ob der Baum eventuell kaputt sei. Frau Wenzel konnte die Anwesenden beruhigen, das würde sich geben und habe mit dem Wurzelwerk zu tun, das sich erst entsprechend ausbilden müsse.

 

Der Eigentümer von Marienplatz 5 ist einverstanden, dass auf seinem Grundstück wie von der Kommunalentwicklung (KE) vorgeschlagen, im Herbst 2 japanische Blütenkirschen gepflanzt werden. Weiter werden im Herbst 2 Blütenkirschen am Treppenaufgang bei der Schule und bei der Kreuzung zur Mühlsteige ein Blauglockenbaum gepflanzt.

Auf dem Gehweg beim Marienplatz sind bei der Bauabnahme verschiedene Pflastersteine rot markiert und nicht abgenommen worden. Die Steine sind zu klein und es besteht die Gefahr, dass die Seine nach einiger Zeit kaputt gehen. Die Firma hat teilweise schon ausgebessert. Die Bauleitung bittet um Verständnis, dass die Maßnahme notwendig war, auch wenn die Verlegemuster nun nicht mehr so regelmäßig aussehen.

 

Mehrheitlich entschieden sich die Ortschaftsräte dafür, dass am Mühlbach die von der KE vorgeschlagene Holzbank des Modells „Malmö“ der Firma Thieme (ohne Lehne, Sitzfläche mit Lärchenholz)  aufgestellt werden soll. Eine kleinere Bank des gleichen Modells mit Rückenlehne soll beim Mühlbachquelltopf aufgestellt werden.

 

Ortsvorsteher Dieter Gugenhan erklärte, dass sich nach den kräftigen Regenfällen im Juni 2013 im Neubaugebiet Langwiesen am Ende der Stichstraße „Am Vogelberg“ ein kleiner See gebildet habe. Ursache hierfür war ein Bach, der oberhalb des Baugebiets durch ein Gartengrundstück führt. Das Gartengrundstück war massiv überschwemmt und ein Teil des Wassers ist über den Schotterweg zur Straße und von dort in die neuen Baugrundstücke geflossen. Er beantragte zu prüfen, welche Maßnahmen möglich sind, um dies bei Hochwasser künftig zu verhindern.

 

Die Vertreter des Tiefbauamtes erklärten, dass für das Jahr 2016 geplant sei, die Mühlbachstraße und Rösgasse zu sanieren. Diese beiden Straßen rangieren auf einer ausgearbeiteten Prioritätenliste ganz oben. Vom Ortschaftsrat wurde daher beantragt, dass die Straßensanierung, also die Abfräsung des alten Belags und Anbringung eines neuen Straßenbelages mit gleichzeitiger Anpassung sämtlicher Schachtabdeckungen und Straßeneinläufen im Jahr 2016 erfolgen und dafür Mittel im Haushalt bereitgestellt werden sollen.

 

In der mittelfristigen Finanzplanung sollten Haushaltsmittel für die Sanierung der alten Landesstraße (Oßmannsweiler – Pfingsthalde) aufgenommen werden.

 

Der Ortschaftsrat beschließt einstimmig  die Erweiterung der Gemeinschaftsgrabanlage auf dem Friedhof. Die Urnengräber mit Grabstelen sind in der Zwischenzeit belegt. Außerdem soll das Geländer am Eingangstor des Friedhofs gestrichen werden.

 

Die Ablandungen unter der Eybbrücke seien zwischenzeitlich entfernt worden, teilte Herr Gugenhan mit und zeigte  sich mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Diese Maßnahme müsse aber in regelmäßigen Abständen durchgeführt werden.

 

Die Sanierungsmaßnahmen des Fußweges von der Drehhalde zum Herrenweg und der Feldwege seien vom städt. Bauhof für Mitte/Ende Juli 2015 vorgesehen, informierte der Ortsvorsteher. Das Spielmobil des Kinder- und Jugendhauses Tälesbahnhof, kommt am 4. und 5. August zum Bolzplatz beim Friedhof jeweils von 14 bis 17 Uhr. Außerdem wies der Ortsvorsteher auf die von seinem Sohn Johannes  neu erstellte Homepage des Stadtbezirks hin (www.eybach.de). Der neue Auftritt ist auf mobilen Geräten besser bedienbar.

Der Ortsvorsteher berichtete, dass die Firma Ilg-Außenwerbung die Sanierung der Buswartehalle in der Ortsmitte bis Ende Juni 2015 durchführen wollte. Ordnungsamtsleiter Theiner hatte dem Ortsvorsteher mitgeteilt, dass die Verwaltung in einer Amtsleiterbesprechung festgelegt hat, die Verträge mit der Firma zum 31.12.2015 zu kündigen. Es erfolgt eine Neuausschreibung. Die Firma hat jetzt der Stadtverwaltung mitgeteilt, dass wegen der Kündigung vorläufig die Sanierungsmaßnahme nicht erfolgen wird. Der Ortschaftsrat beantragt, die marode Buswartehalle in der Ortsmitte zu sanieren.

Angelika Wahl