Aus der Beratung des Ortschaftsrats Eybach vom 1. März 2016

 

Um die Begrenzung der Feuerstelle nach der Aufstellung des Maibaumes und die Gestaltung des Platzes an der Landesstraße durch die Huttanzgesellschaft ging es bei der jüngsten Sitzung des Ortschaftsrats. Ortsvorsteher Dieter Gugenhan begrüßte zu diesem Tagesordnungspunkt die Vertreter der Huttanzgesellschaft, den diesjährigen Präsidenten Sebastian Jelitte und Felix Haag. Der Ortsvorsteher lobte das Engagement der Huttanzgesellschaft für das traditionelle Aufstellen des Maibaums an der Landesstraße. Nachdem bei diesem Brauchtum neben dem Maibaum ein Feuer gemacht werde, müsse die Wiese aber leider danach immer neu eingesät werden. Der Ortschaftsrat hatte deshalb die Huttanzgesellschaft gebeten, sich Gedanken über eine bessere Lösung zu machen. Haag zeigte anhand einer Skizze, wie man Abhilfe schaffen könne. Der Vorschlag, für die Feuerstelle einen Kreis (3 m Durchmesser) mit Edelsplitt zu belegen und diesen mit Jurakalkfelsen zu begrenzen, wurde vom Ortschaftsrat einstimmig angenommen. Die Huttanzgesellschaft möchte die Maßnahme im Mai/Juni 2016 selbst durchführen, bat allerdings die Investitionskosten in Höhe von ca. 1.000 Euro zu übernehmen. Großes Lob gab es von den Ortschaftsräten für das ehrenamtliche Engagement der Huttanzgesellschaft und die Bereitschaft den Platz an der Landesstraße durch die Maßnahme aufzuwerten. Einstimmig beschloss der Ortschaftsrat, die Investitionskosten aus dem Budget des Stadtbezirks zu übernehmen. Um den jährlichen Austausch des Splitts wird sich die Huttanzgesellschaft kümmern.

 

Die Friedhofsverwaltung hat vorgeschlagen bei der neuen Gemeinschaftsgrabanlage einen Baum zu pflanzen und eine Rundbank aufzustellen. Der Ortschaftsrat begrüßte einstimmig den Vorschlag der Verwaltung. Nachdem die Kosten der Bank bei rund 2.300 Euro liegen, hatte Fachbereichsleiter Peter Lecjaks angefragt, ob aus dem Budget des Stadtbezirks eine Teilfinanzierung von 1.000 Euro erfolgen könne. Ortschaftsrat Arno Braunschmid wies darauf hin, das Budget sei eingeführt worden um ehrenamtliches Engagement im Stadtbezirk zu fördern. Das Aufstellen von Bänken auf dem Friedhof könne nicht aus dem Budget des Stadtbezirks bezahlt werden. Mehrheitlich wurde beschlossen, dass keine Beteiligung an der Rundbank aus dem Budget des Stadtbezirks erfolgt.

 

Einstimmige Zustimmung fand die beabsichtigte Verfüllung des ehemaligen Luftschutzstollens „Rubin“ in der Nähe des Sportgeländes und der Reitanlage im Eybacher Tal. Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben beabsichtigt,  die ehemalige LS-Stollenanlage, die im 2. Weltkrieg errichtet wurde, zur Abwehr des Gefährdungspotentiales (Einsturzgefahr) endgültig zu sichern. Der Stollen kann zur Kontrolle nicht mehr gefahrlos begangen werden. Der bauliche Zustand der Anlage wird als nicht mehr sicher eingeschätzt. Die Sicherungsmaßnahme sieht vor, die gesamte unterirdische Anlage mit einer fließfähigen unbedenklichen und umweltverträglichen Suspension zu verfüllen. Für die Ausführung der Maßnahme werden insgesamt 3 Monate benötigt. Der Baustellenverkehr und Materialtransport wird über die L1221 und Jürgen-Klinsmann-Weg erfolgen. Die Ausführung ist ab September 2016 geplant. Der Waldweg muss gesperrt werden. Allerdings ist vorgesehen, den unteren „Reitweg“ für Fußgänger offen zu halten. Ortschaftsrat Fabian Wehle fragte nach, mit welchem Material verfüllt werden soll. Der Ortsvorsteher sicherte eine Klärung zu.

 

Bekanntgaben:

 

Die in der letzten Sitzung beantragte Nachfrage, wann eine Sanierung der Ortsdurchfahrt geplant sei, wurde zwischenzeitlich vom Regierungspräsidium Stuttgart beantwortet. Die Maßnahme sei an 97. Stelle der Priorität im Baubezirk Süd des Straßenbauamtes eingestuft und deshalb nicht mit einem Ausbau in den nächsten 5 Jahren zu rechnen, erklärte der Ortsvorsteher. Das Straßenbauamt werde in den nächsten Jahren lediglich Reparaturen an Schlaglöchern und der Mittelnaht vornehmen.

 

Bezüglich der Sanierung der maroden Buswartehalle in der Ortsmitte teilte Gugenhan mit, dass in den nächsten Wochen vom Bauhof die Rückwand der Haltestelle demontiert, die Eisenteile gestrichen und eine neue Rückwand (Trapezblech) eingesetzt werde.

 

Mit der von der Stadt beauftragten Agentur für strategisches Standortmarketing „GRUPPE DREI“ wurde am 26.01.2016 eine Ortsbegehung durchgeführt.

 

Dem Baugesuch eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage im Quellenweg ist vom Ortsvorsteher zugestimmt worden.

 

Die Eybacher Dorfputzete findet am 12.03.2016 im Rahmen der Aktion

„Geislingen räumt auf“ statt. Die Organisation erfolgt wieder durch den

Naturschutzwart des Schwäbischen Albvereins, Peter Geiger. Treffpunkt ist

um 9:00 Uhr beim Rathaus Eybach.

 

Im Jahr 1916 wurde die baufällige Waldkapelle aus Holz durch ein gemauertes Bauwerk ersetzt. Ortschaftsrat Wehle wies auf die Termine der katholischen Kirchengemeinde im Jubiläumsjahr 2016 „100 Jahre Waldkapelle Eybach“ hin.

25.03.  Ökumenischer Kreuzweg

13.05.  Maiandacht. Anschließend Grillen neben der Kapelle

14.08.  Festgottesdienst. Beginn in der Waldkapelle mit Prozession in

            die Kath. Kirche

 24.12. Ökumenische Mitternachtsandacht

Anlässlich des Jubiläums werden der Weg zur Waldkapelle und die Kreuzstationen saniert. Dazu ist am 19.03.2016 ein Arbeitsdienst vorgesehen.

 

Anträge, Anfragen, Anregungen:

 

Ortschaftsrätin Dr. Andrea Funk merkte an, dass der Waldweg in Höhe der Tennisplätze noch gerichtet werden müsse.

Ortschaftsrat Alexander Pink wies auf die Absturzgefahr beim Gehweg auf der Seite des Gewächshauses an der Landesstraße hin. Nach der Entfernung der Hecken sollte dort ein Zaun angebracht werden (Schulweg).

Ortschaftsrat Peter Guiremand bemängelte den Sperrmüll, der schon längere Zeit neben dem Gebäude der ehemaligen Metzgerei Heller liegt.

 

 

4. März 2016

Angelika Wahl

 

Schriftführerin im Ortschaftsrat Eybach