Nach dem großen Erfolg des Bazars ( Ende März 1998) und den Spenden von
Privatpersonen, Vereinen, Banken, ortsansässigen Firmen und Geschäften,
war die Finanzierung gesichert.
Innerhalb von sechs Tagen arbeiteten die Eltern gemeinsam mit den Kindern und
Erzieherinnen unter der Anleitung des Wißgoldinger Umweltpädagogen Rudolf
Hettich, um 90m² Erde in eine erlebnisreiche Hügellandschaft zu verwandeln.
Bei Regen und Sonnenschein, unter der Woche und samstags trafen sich die Eltern
und Betreuer, um zur Fertigstellung des Projektes beizutragen.
Mit Hilfe kostenlos zur Verfügung gestellten Maschinen konnten die groben
Arbeiten erledigt werden. Kräftig zupacken mussten zehn Personen beim Bewegen
von Baumstämmen, die als Brücke dienen.
Das Holz vom gräflichen Rentamt verwandelte sich in eine Höhle, zu einer
Ritterburg, zu Trittstufen, einer Balancierstange und zum Stelzenlauf. Der
Kiesfluss schlängelt sich durch die Hügel und kann an einer Stelle über einen
Steg bezwungen werden. Die vom Bauhof herangebrachten Steine fügen sich, zum
Beispiel als Steinbank, in das Gesamtbild der Landschaft ein.
Natürlich darf im Eybacher Kindergarten ein Stück des Himmelsfelsen nicht fehlen – das fand sich im Schlossgarten.
Die Kinder eroberten schon während der Bauphase ihren neuen Garten!
Ohne die Hilfe der Eltern, die sich auch bei der Organisation und der Materialbeschaffung engagierten, wäre eine Neugestaltung des Spielplatzgelände in absehbarer Zeit nicht möglich gewesen.
In den nächsten Wochen wurde auf den Hügeln mit den Kindern Gras eingesät-
dann hieß es warten, bis die Hügelwiese den vielen Kinderschuhen
gewachsen ist. Vollendet war das Werk jedoch noch nicht!
Im Frühjahr 1999 wurde im Rahmen einer zweitägigen Fortbildung der naturnahe Garten mit Weidenpflanzen ergänzt. Mit Hilfe der Erzieherinnen der Stadt Geislingen entstanden ein Weidenzaun, ein Tipi und eine Laube. |
Um den naturnahen Spielraum zu vervollständigen, wurden von den Eltern, Kindern und Erzieherinnen im November 1999 zahlreiche Büsche und Bäume gepflanzt.