Schule und Kindergarten |
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Über die schulischen Verhältnisse finden sich erste Aufzeichnungen in
der Zeit nach dem Dreißigjährigen Krieg. Damals soll, so heißt es,
Pfarrer Krehlin im Pfarrhaus den Unterricht gehalten haben. Anfang des18.
Jahrhunderts wurde dann ein evangelisches Schulhaus errichtet über dessen
Standort wir leider nichts wissen.
1723 aber entstand die katholische Schule. Als auf dem Himmelsfelsen der Schlosshof abgebrochen wurde, baute man ein zweites evangelisches Schulhaus. Kurz vor der Jahrhundert-Wende zog die katholische Schule in das Rathaus-Gebäude um. Georg Bölstler berichtet in seiner Ortschronik davon, dass diese Zeit den Schulen einen gewaltigen Auftrieb gebracht habe: "Mit dem aus Treffelhausen gebürtigen Hauptlehrer Isidor Geiger erhielt die katholische Schule nicht nur einen hervorragenden Lehrer, sondern der Gesangverein auch einen vorzüglichen Organisten und Chorleiter. Sein Amtskollege an der evangelischen Schule war Gustav Schneider, später Musikdirektor und Gauchormeister des Hohenstaufengaues im Schwäbischen Sängerbund." Zur Jahrhundert-Wende baute man eine neue evangelische Schule jenes rote Backstein-Gebäude, das Mitte 1981 abgerissen wurde, nachdem es die Stadt Geislingen für nicht mehr erhaltenswert eingestuft hatte. Im Erdgeschoss war bis zur Einweihung des neuen Magazins bei der Eybtalhalle auch die Freiwillige Feuerwehr untergebracht gewesen. Kurz nach dem Ersten Weltkrieg, als der Gasthof "Adler" (beim Kriegerdenkmal) aufgegeben war, entstand auch in diesem Gebäude eine Schule (Adlerschule, siehe Bild). Sie fiel 1972 der Spitzhacke zum Opfer. Zwar hätte sie nicht direkt im Zusammenhang mit der neuen Ortsdurchfahrt abgerissen werden müssen, doch stand das Gebäude nach damaliger Darstellung im Sichtwinkel der neuen Einmündung Roggentalstraße. |
Am 29. November 1963 ging ein lang gehegter Wunsch seiner Erfüllung
entgegen: Am neuen Schulhaus, das im Garten des ehemaligen
Baumeister'schen Anwesens gebaut wurde, konnte Richtfest gefeiert werden.
Die Richtkrone, die während der Feier an einem Kran hing, war symbolisch für den Zweck des Hauses mit Schulheft, Schiefertafel und Schwamm geschmückt. Der damalige Bürgermeister Paul Kille klärte in seiner Ansprache, der Bau sei zunächst unter einem ungünstigen Stern gestanden: Zuerst habe es durch den Winter Verzögerungen gegeben und dann sei die Mühlbachbrücke kaputt gegangen, die vor dem Weitergang der Bauarbeiten zunächst habe repariert werden müssen. Bei der Einweihung der neuen Schule Mitte September sagte Schuleiter Erwin Zinsmeister: "Das ist ein Werk, das sich sehen lassen kann."
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Der Kindergarten befindet sich in ruhiger Lage im Wiesental. Er wurde seit
seiner Erstellung mehrere Male umgebaut und erweitert, weil durch die
vielen Neubauten im Dorf die Aufnahmekapazitäten sehr bald erschöpft
waren.
Das linke Bild zeigt den Kindergarten von vorne mit dem Eingangsbereich.
Das rechte dagegen den hinteren Bereich mit Garten. Die großzügigen Spielanlagen, sind leider nicht zu erkennen. |
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